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Workcamp 2 in Belarus 2010

Bericht Stari Lepel 2010Visualisierung für eine pdf Datei zum runterladen und lesen/drucken.


Auch in diesem Sommer sollten wieder Häuser am Lepeler See in Belarus gebaut werden. Hierfür waren zwei Camps geplant und in diesem Bericht ist eine kleine Zusammenfassung des 2. Camps zu lesen.

Der eigentliche Beginn war der 6.8.2010 und zunächst mussten wir die 27-stündige Busfahrt nach Belarus hinter uns bringen. Als wir endlich dort ankamen, mussten wir uns natürlich erstmal alles genau ansehen und es wurde festgestellt, dass alles wie auf den Fotos von Edeltraud und Christorf aussieht. Das Wetter war einfach super und alle bezogen erstmal ihre Quartiere, entweder in den Zelten oder bei den ansässigen Familien.
Dadurch, dass es so warm war, strömten viele der Gruppe an den nahe gelegenen See und stellten fest, dass auch die Kühe des Dorfes Abkühlung suchten; bei ca. 38 Grad kein Wunder. Dieses Wetter begleitete uns fast die komplette Bauzeit.
Als es Montag endlich mit dem Bauen losging und die Gruppe auch noch durch einige freiwillige HelferInnen aus Belarus vergrößert war ging es wirklich zügig voran und bereits nach 4 Tagen war die erste Wand komplett gestopft. Allerdings mussten wir unsere Arbeitszeiten teilweise ändern, da es einfach zu warm war um in der Mittagssonne zu arbeiten. Trotzdem war auch schnell die erste Dachhälfte voll und es ging daran, das Gerüst umzustellen um an anderen Stellen weiter arbeiten zu können. Am Abend wurden dann immer die „Jalousien“ auf dem Dach runtergelassen, alle Werkzeuge eingesammelt und der Feierabend konnte eingeläutet werden.
Natürlich ging es nicht nur um das Bauen. Auch Tagesausflüge standen auf dem Plan. Die Fahrten mit dem großen, gelben Schulbus wurden auch mit regem Interesse angenommen und so ging es nach Vitebsk und Minsk. Außerdem besuchten einige das erste Dorf des Vereins Heim-statt Tschernobyl, Drushnaja, und man wurde sehr herzlich durch die TeilnehmerInnen der Mutter- Kind- Freizeit begrüßt. Dort haben wir uns auch die Fabrik angesehen in der die Schilfplatten für die Häuser am Lepeler See hergestellt werden.
Im Camp wurde das Essen von unserer hervorragenden Köchin Valentina zubereitet, wobei ihr Edeltraud und Nene tatkräftig zur Hand gingen. Sie haben uns alle stets mit leckeren Mittag- und Abendessen versorgt.
Für zahlreiche Ausrufe wie „Oh sind die süß“ sorgte vor allem unsere Hofkatze, die zu Beginn des Workcamps zwei niedliche Kätzchen unter den Dielen der Duschen bekommen hat.
Da Lepel 8 km von Stari Lepel entfernt ist, waren die Plätze in Edeltrauds Sprinter immer sehr beliebt um über den Markt zu schlendern oder zu telefonieren. An beiden Samstagabenden wurde die Disko der Stadt besucht wohin uns Edeltraud ebenfalls extra gefahren hat.
Zum Ende des Camps wurde das Wetter leider etwas schlechter und man freute sich dann abends auch über ein wärmendes Lagerfeuer. Hierbei wurden viele lustige Spiele gespielt und verschiedene Lieder erlernt. Am letzten Sonntag fand auch das traditionelle Sommerfest statt, wozu es sehr viel zu essen gab und auch alle Gastfamilien sowie die Omas, denen durch die Bielefelder Gruppe geholfen wurde, eingeladen waren. Es wurde viel gespielt, gelacht und bis spät in die Nacht getanzt und gefeiert.
Am Mittwoch den 25.8. hieß es dann leider schon Abschied nehmen wobei einige Tränen rollten, denn während unserer Zeit dort wurden zahlreiche Freundschaften geschlossen. Der Zug am Minsker Bahnhof rollte ein und die Abteile wurden bezogen. Bis zur Abfahrt des Zuges haben die Belarussinnen gewartet um bei der Ausfahrt tatkräftig zu winken.
Die Rückfahrt nach Berlin gestaltete sich als wesentlich angenehmer als die Hinfahrt und als wir im Berliner Hauptbahnhof einfuhren waren alle froh wieder in Deutschland zu sein und die Wege trennten sich endgültig, denn jeder und jede trat seine eigene Heimfahrt an.

Jenny Schwope










 
Illustration