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Mutter-Kind-Erholungen

Zum festen Bestandteil von Heim-statt Tschernobyl gehört seit 15 Jahren - so auch im Juli 2012 – das Erholungsprogramm für Mütter mit Kindern, die noch in der verstrahlten Zone von Tschernobyl leben.
Jeden Sommer laden wir für 3 Wochen etwa 30 Kinder mit ihren Müttern nach Drushnaja ein, dem ersten Umsiedlungsdorf am Narotsch-See, im größten Naturschutz- und Erholungsgebiet von Weißrussland. Das Dorf liegt 500 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Die Kinder leiden fast alle unter allgemeiner Immunschwäche oder an Erkrankungen der Atemwege, der Schilddrüse, des Blutes, der Nieren oder anderer Organe.
Vorbereitet und durchgeführt durch ein weißrussisch-deutsches Leitungsteam genießen Kinder und Mütter in dieser gesunden Umgebung eine ungewohnte Erholung im eigenen Lande.
In der Gemeinschaftsküche wird für besonders gute Vollwert-Verpflegung gesorgt mit viel Obst und frischem Gemüse.
Das Programm gestaltet sich durch aktives Mitwirken aller Teilnehmenden und Fachkräften mit viel Musik, Werkangeboten, Bewegung in der frischen Luft und festlich gestalteten Höhepunkten. Es wird von allen begeistert aufgenommen. In dem seit 1993 entstandenen Umsiedlungsdorf „Drushnaja“, das freundschaftliche Dorf, bieten die dort wohnenden Familien Gästezimmer an. Das große Gelände mit dem Gemeinschaftshaus, dem Pavillon, dem Festzelt, dem großen Essraum und dem nahe gelegenen Narotsch-See bietet viele Möglich-keiten für Aktivitäten.

Zum ständigen Mitarbeiterteam gehören viele belarussische und einige deutsche Fachkräfte aus pädagogischen, medizinischen, wirtschaftlichen und handwerklichen Bereichen. Eine Schneidermeisterin bietet für die Mütter Nähkurse an. Eine Feldscherin leistet medizinische Begleitung der Mütter und Kinder. Unverzichtbar sind die jungen Dolmetscherinnen von der Minsker Universität, die helfen, die Sprachbarrieren zu überwinden.

Nicht nur die Kinder, auch die Mütter bedürfen dringend der Erholung. Für viele Frauen ist es das erste Mal, dass sie aus ihrem Dorf, bzw. ihrer Einzimmerwohnung oder Wohnheim herauskommen. Sie genießen die ungewohnte freie Zeit. Wir bieten ihnen viel Raum zur Ruhe und Erholung, aber auch Möglichkeiten zu singen, tanzen, werken und für Gespräche untereinander und mit unserem Mitarbeiterteam. Sie schöpfen Kraft und nehmen neue Energie mit nach Hause.

Dieses jährliche Angebot wird ausschließlich aus Spenden über Heim-statt Tschernobyl e.V. finanziert.

Irmgard von Bodelschwingh






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