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Frauenbegegnung in Weißrussland

Zwischen dem 11. und 17. November 2015 trafen sich wieder einmal in Drushnaja Frauen aus dem Dorf, Mitarbeiterinnen der Mutter-Kind-Freizeiten und früherer Frauenbegegnungen aus dem Süden Weißrußlands und sechs deutsche Frauen zu einem weiteren Austausch. Es hat in der Vergangenheit schon viele belarussisch / deutsche Frauenbegegnungen in Drushnaja gegeben.

Während im Gemeinschaftshaus von Drushnaja Bienenwachskerzen gezogen und Lampions gebastelt wurden, tauschten sich insgesamt 24 Frauen über die unterschiedlichen Weihnachtstraditionen und Bräuche in beiden Ländern aus.
Intensiv wurde auch über die gegenwärtige Situation gesprochen. Thema war auf weißrussischer Seite vor allem die Enttäuschung darüber, dass die Mutter-Kind-Freizeiten nicht wie bisher in Drushnaja weitergeführt werden. Diese von weißrussischen und deutschen Frauen 15 Jahre lang mit großem Engagement gestalteten Erholungsangebote für Familien aus dem verstrahlten Süden waren für die Dorffrauen der Höhepunkt des Jahres, auf den sie während der oft ein-samen Wintermonate hin gelebt hatten. Die Befürchtung, dass viele der ent-standenen Freundschaften nicht wie bisher durch regelmäßige Besuche und ge-meinsames Arbeiten gepflegt werden würden, bestimmte viele Gespräche. Aber auch die Sorge um das im Bau befindliche Atomkraftwerk nur 50 km entfernt von der neuen Siedlung wurde angesprochen.
Trotz dieser Befürchtungen: Die Begegnungen waren von der ersten Minute bis zum Abschied von großer Herzlichkeit, Offenheit und Wärme geprägt. Jede Frau, die aus Druhnaja und wir aus Deutschland, waren erfüllt von der Dichte der Gespräche und vom gegenseitigen Vertrauen. Wir alle hoffen, dass diese Möglichkeit der Begegnung, das Wissen voneinander, das Kontakthalten weitergeführt wird. Die Familien dort warten auf uns.

Margarethe Steinhausen, Wiebke Brügmann, Silvia Mai, Leni Huygen, Marianne Welteke und Irmgard v. Bodelschwingh





   
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