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Begegnungsreise Belarus 2008

Vom 10. bis 24. August 2008 fand wieder eine Besuchsreise nach Weißrussland statt, um die vielfältigen Projekte vor Ort vorzustellen und darüber hinaus einen Einblick in das Leben in Weißrussland zu ermöglichen. Dazu ist ein interessantes Programm zusammengestellt worden, das sich bereits in den letzten Jahren bewährt hat.

Die Leitung lag wieder in den bewährten Händen von Dieter Schott und Volker Jansen.


Hier der Bericht von Volker Jansen:

Besuch der Projekte von Heim-statt Tschernobyl in Drushnaja und Stari-Lepel sowie weiterer sozialer und humanitärer Projekte, Beschäftigung mit der deutsch-belarussischen Geschichte, Kennenlernen von Land und Leuten.

Eine bunt gemischte Gruppe Neugieriger traf sich am frühen Nachmittag des 10. August auf Bahnsteig 12 des Berliner Hauptbahnhofs. Denis aus Südfrankreich hatte zweifellos die weiteste Anreise, aber auch die Berliner "Wiederholungstäter" hatten es schwer: Sie mussten mit ihren Koffern voller Geschenke kämpfen.
Die überwiegend älteren ReiseteilnehmerInnen (60+) vereinte der Wunsch, mit eigenen Augen zu sehen, was in mehr als 15 Jahren am Narotsch- und am Lepeler See auf Initiative von Heim-statt Tschernobyl entstanden ist, und dazu boten die neun Tage, die man bei Umsiedlern in Druschnaja wohnte, und die Tage in Minsk reichlich Gelegenheit.

Nach erstem Kennelernen während der Zugfahrt, trennten sich in Brest am sehr frühen Morgen sechs TeilnehmerInnen von der Gruppe, um im Laufe des Vormittags die Festung, das Eisenbahnmuseum und die Innenstadt zu besichtigen. Im Minsker IBB "Johannes Rau" traf man sich wieder und am folgenden Tag ging es nach kurzen, aber sehr informativen Gesprächen mit einem Vertreter des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem deutschen Botschafter sowie einer Stadtrundfahrt mit dem Bus ins "Basislager" nach Druschnaja.
Wie bei früheren Besuchsreisen wurden die Windkraftanlagen, Schilfplattenfabrik, Ambulatorium und orthodoxe Kirche in Sanarotsch, Soldatenfriedhöfe, Gedenkstätten und das Partisanenlager am Narotsch-See besichtigt. Ausflugsziele waren der Sophiendom und das Efrosinienkloster in Polozk, Chagalls Elternhaus in Witebsk, das Denkmal "Durchbruch" bei Uschatschi, die katholische Wallfahrtskirche in Budslav, die Pfingstlergemeinde in Postawi, das Kindererholungsheim "Nadezhda" am Vilejka-Stausee, der "Friedhof der Dörfer" in Chatyn.

In Stari-Lepel, seit fast zehn Jahre Zentrum der Umsiedlungsprojekte, präsentierten zum Apfelfest SchülerInnen der engagierten Deutschlehrerin Sweta Schakura ein unterhaltsames Programm rund um Goethes Erlkönig. Der Rohbau des Gemeinschaftshauses und natürlich die Arbeiten des Sommers wurden besichtigt und erklärt. Die früheren Camp-Teilnehmer unter den Gästen wären am liebsten dageblieben.
Das Bergfest der Reise wurde auf der Datscha von Eduard und Alla unweit von Komarowa, der Partnergemeinde von Hüllhorst in Westfalen, gefeiert, die sich - allen Schwierigkeiten zum Trotz - für das ländliche Kleinunternehmertum, den Ausbau regenerativer Energien und den Agrotourismus engagieren.

Die beiden letzten Nächte wohnte die Gruppe im zentral gelegenen Hotel "Belarus", so dass neben dem Besuch der Geschichtswerkstatt und des Zentrums "Aller Betrübten Freude" genügend Zeit zum Erkunden der beeindruckenden Metropole blieb. Wer weiß, welch geringe Einkommen der Staat Lehrern, Ärzten und erst recht Rentnern zugesteht, betrachtet allerdings mit gemischten Gefühlen die zur Schau gestellte Pracht.

Nach zwei erfüllten Wochen nahmen am Sonntagmorgen auf dem Berliner Hauptbahnhof Freunde voneinander Abschied. Ein Ehepaar hat im Rückblick formuliert, was auch die übrigen ReiseteilnehmerInnen empfunden haben:

"Eine Begegnungs- und Bildungsreise, die Augen- und Erlebnishorizonte erweitert, wie sie besser nicht vorbereitet und geleitet werden kann. Wir sind froh und dankbar, dass wir uns auf dieses Gemeinschaftserlebnis eingelassen haben."

Volker Jansen


Kontaktadresse:
Dieter Schott
Rothensanderweg 6
23714 Malente
Tel.: 04523-880209


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