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Bielefelder helfen bei den Babuschkas

Zum sechsten Mal kooperierten das Oberstufen-Kolleg und Heim-statt-Tschernobyl e.V.

Auch in diesem Jahr leisteten Kollegiatinnen und Kollegiaten des Bielefelder Oberstufen-Kollegs, wieder einen fast dreiwöchigen Arbeitseinsatz im Norden Weißrusslands, in der Nähe der Stadt Lepel. Dieser führte Sie unter anderem zu Babuschka Katharina (Russisch für Großmutter). In dieser Zeit wurde das Dach der Holzblockhütte in der die Frau lebt abgedichtet, zwei verfaulte Vordächer ersetzt, ein umgefallener Zaun neu gebaut, ein Holzvorbau renoviert und viele weitere Arbeiten erledigt. Eines der Hauptwerke stellte aber die Isolation einer moderigen und zugigen Wand dar, die mit Schilfmatten verkleidet und anschließend verputzt wurde. „Das dürfte weit und breit die einzige Blockhütte sein, die mit einer verputzten und derart isolierten Wand aufwarten kann. Aber das ist auch bitter nötig, denn im Winter sind Temperaturen von zwanzig Grad unter Null keine Seltenheit“, so Martin Dümmer, der die technische Leitung des Projektes übernahm.

Organisiert wird das Projekt durch den 1991 von Dietrich von Bodelschwingh gegründeten Bünder Vereins Heim-statt-Tschernobyl e.V. Dieser bemüht sich um die Umsiedelung von Menschen aus dem Süden Weißrusslands, wo noch weit über eine Millionen Menschen in Dörfern und Städten leben, die durch die Tschernobyl-Kathastophe von 1986 teils auf tausende Jahre hin verseucht sind. Hierzu hat der Verein zwei Dörfer im Norden des Landes errichtet. Bis jetzt sind 50 Häuser für junge Familien im nicht verstrahlten Norden des Landes entstanden.

Seit 2004 läuft eine Kooperation des Vereins mit dem Bielefelder Oberstufen-Kolleg. Jeden Sommer fahren ca. 10 Kollegiatinnen und Kollegiaten nach Stari Lepel. Hier leisten sie Hilfe bei alten und alleinstehenden Menschen, in der Umgebung des Umsiedlerdorfes. Im Zentrum dieses Projektes steht die konkrete Hilfe für die Bewältigung des harten Alltags der Menschen. Hierzu werden dringend notwendige Reparaturen an den Häusern vorgenommen, welche die Menschen selbst nicht mehr leisten können. „Dem Verein geht es vor allem auch darum zu zeigen, dass man nicht nur für die Neuankömmlinge da ist, sondern auch um die Sorgen und Nöte der Alteingesessenen bemüht ist“, so der diesjährige Leiter des Projektes Ulrich von Wedelstaedt.


Babuschka Katharina schaut Lena Zimmermann bei Verputzungsarbeiten zu

Bewegender Abschied: Babuschka Katharina (3. v.l.) machte sich auf den Weg die Bielefelder zu verabschieden und nahm am Abschiedskreis teil. Hier zusammen mit (v.l.): Julia Bollich, Maximilian Scholz, Dana Schkljar (Dolmetscherin der Gruppe), Viktori

Babuschka Katharina zog auch mal selbst die Arbeitshandschuhe an und unterstützte die Arbeit der jungen Leute
 
Die Projektgruppe 2009 (v.l.n.r.): Viktoria Bollich, Ulrich v. Wedelstaedt (Leiter der Gruppe), Ida Kochs, Martin Dümmer (technischer Leiter des Projekts), Bubuschka Katharina, Dana Schkljar (Dolmetscherin der Gruppe), Louisa Breunig, Maximilian Scho
 
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